Die Bundesrepublik Deutschland begann die 1960er Jahre mit Erinnerungen an das Wunder von Bern und den Gewinn der Weltmeisterschaft 1954, die noch frisch in ihren Köpfen waren. Die Standards ließen jedoch nach, und das Viertelfinalaus im Jahr 1962 gegen Jugoslawien förderte einen Veränderungsprozess.
Die volle Professionalisierung wurde schließlich umarmt, und die Gründung einer nationalen Bundesliga trug zur Steigerung der Qualität des westdeutschen Spiels bei. Die Ernennung von Helmut Schön im Jahr 1964 als Nachfolger von Sepp Herberger spielte ebenfalls eine bedeutende Rolle, wobei der neue Trainer sein Land sowohl ins WM-Finale 1966 als auch in die Halbfinals 1970 führte.
Noch wichtiger war jedoch seine Rolle bei der Entwicklung der nächsten Generation von Nationalspielern, die allmählich die Stars der 60er Jahre wie Schnellinger, Seeler, Overath, Haller und Tilkowski ablösten. Ungeahnte Erfolgsniveaus für Deutschland standen kurz bevor.

















































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